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dard (GRS) und dem Recycled Claim Standard (RCS). Zertifizierungen liefern Gewissheit über den Recyclinganteil, sorgen für eine geringere Umweltbelastung und schützen Arbeitnehmerrechte. Ohne Zertifikat sind Rückverfolgbarkeit und tatsächliche Umweltbelastung nicht garan - tiert, selbst wenn die Nachhaltigkeitsverspre - chen eines Unternehmens noch so überzeu - gend klingen. Zertifizierte Recyclingfasern sind Nachhaltigkeitsverpflichtungen, denen Sie und Ihre Kunden trauen können. Zertifikate garantieren Zuverlässigkeit Vertrauen beginnt mit der Gewissheit, was Sie verkaufen. Zertifizierte Recyclingfasern schaffen Klarheit. Sie sind weich, strapazier - fähig und mit allen gängigen Techniken gut zu bedrucken, z. B. Siebdruck, Heißtransfer, DTG und DTF (je nach Mischung und Kleidungsstück). Sie können also nachhaltige Kleidung anbieten – ohne Kompromisse bei Kreativität, Farbgenauigkeit oder Verarbei - tungsqualität. Bei zertifizierten Recyclingfasern können Sie allen Versprechen trauen. Jedes Produkt erhält einen geprüften Nachweis seiner Nachhaltigkeit. Damit haben Sie und Ihre Kunden die Gewissheit, dass alles, wo „recycelt“ draufsteht, auch tatsächlich recycelt ist. Und das Vertrauen nimmt zu. Ob T-Shirts, Sweatshirts, Oberbekleidung und Zubehör: Der Marktanteil von Kleidung aus zertifizierten Recyclingfasern nimmt europaweit zu. So haben Sie mehr Auswahl, mehr Flexibilität und mehr Möglichkeiten, Kundenansprüche zu erfüllen.

R ecyclingstoffe sind längst kein Nischen - produkt mehr: Ihr Einsatzbereich reicht von Sportkleidung bis zu Einkaufstaschen. Aber was bedeutet „recycelt“ wirklich und warum ist Zertifizierung wichtig? Recyclingfasern unter der Lupe Recyclingfasern beginnen ihr Leben als Abfall, der sonst auf der Deponie oder im Meer landen würde, wie Plastikflaschen, Fischernetze, alte Kleidung, Spinnabfälle oder Textilabschnitte. Diese Materialien werden gesammelt, sortiert, gereinigt und in neue, hochwertige Fasern verwandelt, aus denen weiche, strapazierfähige Stoffe gefertigt werden. Die Bezeichnung „recycelt“ kann bei Stoffen indes eine Grauzone sein. Für nicht zertifizierte Produkte gelten nämlich keine formalen Mindestanforderungen. Zwar sind irreführende Angaben vorschriftswidrig und Transparenz über den Recyclinganteil wird erwartet. Nur eine Zertifizierung gewährleis - tet jedoch vollkommene Gewissheit. Unabhängige Zertifizierungsstellen prüfen jeden Schritt des Prozesses vom Rohstoffkauf bis zur Produktion gemäß Normen wie dem Textile Exchange Global Recycled Stan -

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